Novemberzauber

Wusstet ihr, daß der November nicht einfach nur grau ist, sondern absolut bezaubernd sein kann? Letzte leuchtende Herbstfarben in den Blättern, verschiedenste Pilze, Nebel, der alles in eine magische, mystische Atmosphäre taucht… nehmt euch die Zeit und schaut hin!

Novemberzauber
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Pfullinger Berg

Mitte Oktober unternahm ich eine Wanderung zwischen dem Pfullinger Berg und dem Gönninger See. Weil es immer so viel zu sehen gibt, brauchte ich für die etwa 12 km tatsächlich etwa 7 Stunden… Es ist schön, so langsam unterwegs zu sein, es tut dem Körper und der Seele gut. Für mich liegt die Priorität beim Wandern inzwischen immer mehr auf der Langsamkeit und dem Erleben mit allen Sinnen als auf der Länge der Strecke. Ich kann es nur wärmstens empfehlen: Geht raus, aber geht langsam! 🙂

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Am Fluss

Anfang Oktober waren wir auf den Spuren der Kelten unterwegs, auf der Heuneburg an der Donau. Die Heuneburg und das nahegelegene Museum sind einen Ausflug wert, doch die meisten Bilder sind dann am Donauufer entstanden.

(Daß man dort nicht spazierengehen soll, weil es ein renaturierter Bereich ist, der sich ungestört entwickeln soll, haben wir viel zu spät auf einem Schild gelesen. Man möge uns bitte verzeihen…)

Am Fluss
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Waldwanderung bei Kirchheimbolanden

Die Gegend um Kirchheimbolanden ist richtig schön. Von dort wird es noch öfter Bilder geben… hier ist mal ein kleiner Vorgeschmack :-).

Waldwanderung bei Kirchheimbolanden
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Bacherlebnispfad Gündringen

Zwischen Gündringen und Iselshausen findet man den kleinen, aber sehr feinen Bacherlebnispfad Gündringen. Ich hab ihn bei einer früheren Wanderung im Sommer zufällig entdeckt und war dann Ende September nochmals dort. Wer genau hinsieht, kann sehr viel entdecken!

Bacherlebnispfad Gündringen
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Auf Wanderschaft Sommer 2019

„Jenseits der Angst beginnt das Vertrauen und das Leben.“ (von mir)

Unter diesem Motto startete ich Ende Juli zu Fuß in meinen ersten Urlaub nach der bisher größten Krise meines Lebens, dem Ende meiner Ehe. Ursprünglich wollte ich von zuhause aus über den Nordschwarzwald und den Rhein zum Pfälzerwald laufen und den der Länge nach durchwandern, um am Ende in Kirchheimbolanden anzukommen. Daß mir die Zeit, die ich zur Verfügung hatte, nicht reichen würde, wurde mir schnell klar. Ich wollte einfach nicht um jeden Preis jeden Kilometer der Strecke laufen, sondern ich wollte in meinem eigenen Tempo unterwegs sein.

Zwei Tage war ich also im Nordschwarzwald unterwegs, dann beschloss ich, mit dem Zug nach Bad Bergzabern zu fahren und damit mehr Zeit für den Pfälzerwald zu haben. Ich plante abends meine Strecke für den nächsten Tag, und ich brach morgens auf ohne zu wissen, wo ich abends schlafen würde. Eine Nacht verbrachte ich etwas außerhalb von Busenberg am Waldrand, unter dem Sternenhimmel, mit all den Geräuschen der Nacht. Morgens traf ich einen sehr netten Herrn, der mich bis zum Bäcker begleitete. (Falls Sie das lesen… vielen lieben Dank nochmal dafür!). Eine weitere Nacht durfte ich im Garten des bezaubernden Herrn D. verbringen, der nach der Halbzeit lieber ein Glas Wein mit mir teilte als weiter das Fußballspiel zu sehen. Daß er mir auf seinem Flügel ein Stück vorspielte und vorsang, ist für mich einer der wundervollsten Momente meiner Wanderung. Sehr empfehlen kann ich auch die Jugendherbergen in Bad Bergzabern und Neustadt – die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der dort arbeitenden Menschen sind großartig! Manche Strecke bin ich mit dem öffentlichen Nahverkehr gefahren, um dann von meinem Fahrziel aus einen schönen Weg zu wandern. Der Pfälzerwald ist voll von Ruinen und Burgen, man findet viele Felsen, die weit in den Himmel ragen, manchmal alte Bäume, Brunnen mit köstlichem Wasser und versteckte Weiher sowie immer wieder grandiose Ausblicke. Die Landschaft hat mich verzaubert…meine Strecken wurden zum Ende hin eher kürzer und dauerten immer länger. Ich machte viele Pausen und entdeckte beim Innehalten die meisten Details.

Dieser mein Weg war anstrengend, aber wunderschön und einzigartig. Am Ende habe ich völlig ungeplant und unerwartet die Liebe gefunden (oder hat sie mich gefunden?), und ich bin wieder viel mehr ich selbst. Auch eine vage Idee für die Zukunft hatte ich am letzten Tag meiner Wanderung – aus meinem eigenen Erleben heraus würde ich gerne die Aspekte Wandern, Langsamkeit, Achtsamkeit und Wahrnehmung zusammenbringen und das an andere Menschen weitergeben. Ich weiß heute noch nicht genau, wie das aussehen könnte, aber ich vertraue darauf, daß ich da einen Weg finde; bis dahin ruht diese Idee in meinem Hinterkopf. Auch das habe ich unterwegs gelernt – wenn ich an einer größeren Wegekreuzung nicht wusste, welcher Weg der richtige ist, habe ich erstmal Pause gemacht, innegehalten. Danach habe ich immer den richtigen Weg gefunden, meistens mit Hilfe der Karte, manchmal aus dem Bauch heraus, gelegentlich indem ich vorbeikommenden Wanderern zuhörte.

Auf meinem Weg begegnete ich Tieren, die ich nie vorher gesehen habe, sehr offenen und interessierten Menschen, sitzenden Bäumen, Felsen, die an Drachen erinnern, und der Stille tief im Wald. Ich bin dankbar, daß ich mich so treiben lassen konnte, ohne Zeitdruck, ohne Eile meinen Weg gehen konnte. Es war ein Gefühl von Freiheit und tiefstem Vertrauen, und es war das Beste, was ich mit meinem Urlaub anfangen konnte.

(Und wer wissen möchte, wo das eine oder andere Bild entstanden ist, kann mich gerne fragen!)

Wanderung
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Schönbuch im Juli 2019

Schönbuch im Juli 2019
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Bilder einer Stadt: Speyer

Bilder einer Stadt: Speyer
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Bilder zweier Paradiese

Die beiden Paradiese sind mein heutiger Garten und das Paradies meiner Kindheit.

Bilder zweier Paradiese
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